Über den Autor

Charles Mayford ist ein englischer Lord aus dem 19. Jahrhundert. Er war als Armeeoffizier in Indien, hat jedoch seinen Dienst quittiert und verbringt die meiste Zeit auf seinem Landsitz. Dort ist es ruhig, so dass er genug Zeit hat, um sich seinen Pferden zu widmen.

Lord Mayford kommt regelmäßig nach London, um sich zu überzeugen, dass das Stadtleben viel zu anstrengend ist für einen älteren Herrn, der die 40 überschritten hat. Außerdem ist er leidenschaftlicher Kartenspieler, und in der Stadt findet man schneller einige Mitspieler als auf dem Land, wo es – wie Charles zu sagen pflegt – leichter ist, ein Infanteriebatallion auszuheben, als jemanden zu finden, der den Unterschied zwischen Whist und Piquet erklären kann.

Lord Mayfords Tagebuch seiner Ägyptenreise (hier geht es zu Teil 1) erschien in englischer Fassung vor einiger Zeit auf Regency Explorer. Die Leser, die sich für historisch akkurate und gut recherchierte Beiträge über das 19. Jahrhundert und insbesondere über die Zeit des Regency interessieren, sind auf Regency Explorer und dem deutschsprachigen Blog über England der gleichen Autorin wahrscheinlich besser aufgehoben als hier. Denn auch wenn Lord Mayford dem Geist des frühen 19. Jahrhunderts entspringt, neigt er dazu, seine Tagebucheinträge mit erheblichem zeitlichen Verzug nach den Ereignissen vorzunehmen, und vertritt bisweilen Ansichten, die bei genauerer Betrachtung nicht vollständig frei von Widersprüchen genannt werden könnten.

Andererseits wird Lord Mayford immer wieder in abenteuerliche Ereignisse verwickelt – was er leicht dadurch hätte vermeiden können, dass er auf seinem Landsitz bleibt.